Schülerzeitung
feiert kleines Jubiläum “Der NOTAUSGANG” wird 25
Natürlich wird die Schülerzeitung der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule, die
in Zusammenarbeit mit der Realschule Damenstift entsteht, noch keine 25 Jahr
alt. Aber immerhin haben wir heuer (07/2001) die 25. Ausgabe unseres Blattes auf
den heiß umkämpften Zeitschriftenmarkt geworfen. Und das ist schon ein
Grund, ein bisschen stolz zurückzublicken auf 11 Jahre Schülerzeitung-Machen,
wie ich meine.
Viele „ups and downs“ (Verzeihung: Höhen und Tiefen – aber meint das
wirklich dasselbe?) hat der NOTAUSGANG schon mitgemacht. Bei einzelnen
Ausgaben war die Anzahl der Mitarbeiter auf eine Handvoll zusammengeschrumpft,
der betreuende Lehrer (von einer Gruppe früherer Mitarbeiterinnen
als „Schülerzeitungspappi“ bezeichnet) hat schon mehr als einmal daran
gedacht, den ganzen Krempel hinzuschmeißen – vor allem dann, wenn Kritik auf
ihn hereinprasselte, die er einfach nicht nachvollziehen konnte oder dann, wenn
die „Truppe“ wieder einmal absolut nicht „mitzog“. Aber dann kamen halt
auch immer wieder „highlights“ (Höhepunkte): Sicherlich zählt dazu auch
der 2. Preis im Schülerzeitungswettbewerb vor einigen Jahren (in Niederbayern),
viel mehr waren es aber die „redaktionellen Momente“, die einen dann immer
wieder „aufbauten“. Recherchearbeiten zum Thema Drogen (mit einem
intensiven Interviewnachmittag in der Suchtabteilung von Mainkofen) zählen
dazu, Fahrten zur Bundeswehr ebenso wie zu Radio Passau, ins Medienzentrum
der PNP und viele mehr.
Mitarbeiter wie der diesjährige Chefredakteur Thomas Maidl und seine
Partnerin Monika Weinzierl vom Damenstift, auf die ich mich immer voll
verlassen konnte (und im Fall von Thomas hoffentlich auch im nächsten Jahr
kann!) müssen genannt werden: Allein, was mir der Computerfreak aus der 9 a
an Arbeit beim Lay-Out (der Gestaltung des Äußeren) abgenommen hat, ist
nicht aufzuwiegen. Hier ist kaum Platz um alle Mädchen und Burschen aufzuzählen,
die im Laufe von 11 Jahren zum Gelingen und Weiterbestehen des NOTAUSGANGS beigetragen
haben. Erinnert muss aber wohl werden an die Gründungsmitglieder RALF DESCHL,
THOMAS DORFMEISTER, STEPHAN FISCHER, MARTIN GRÜNTHALER, MICHAEL HOSCHKARA,
CHRISTIAN KIRSCHNER, LUDWIG KNÖDL, ANDREAS PÖTZINGER, ROLAND
SCHMIDT, ANTON STÄBLEIN, STEFAN VOGEL UND THORSTEN WIRLER, zu denen sich
schon in der 2. Ausgabe KATRIN DINGLREITER, CLAUDIA HUBER und TINA
KIRCHSCHLAGER gesellten – die Zusammenarbeit mit Damenstift war ins Leben
gerufen. Manch einen, manch eine der früheren Redaktionsmitglieder sehe ich
immer wieder und ich freue mich jedes Mal zu hören, dass sie/er im Gespräch
schon bald die Frage stellt: „Wie geht’s dem NOTAUSGANG?“
Dass die Schülerzeitung weiter bestehen kann, liegt aber auch an der Unterstützung
zahlreicher anderer: Die Schulleitungen haben uns nie (oder kaum einmal) einen
Stein in den Weg gelegt, wenn es um Organisatorisches ging, die Sekretärinnen
beider Schulen waren stets ansprechbar, wenn der Betreuungslehrer wieder mal
mit irgendwelchen seltsamen Wünschen an sie herantrat, einzelne Kolleginnen und
Kollegen haben mitgeholfen, wenn es um die Lieferung von Texten und Material
ging, andere haben mit aufbauender Kritik positiv eingewirkt. Die wenigen, die
sich lediglich des truktivabwertend äußern konnten oder wollen, fallen da kaum
ins Gewicht.
Einen ganz erheblichen Anteil an der Existenzfähigkeit des NOTAUSGANG hat die
Osterhofener Geschäftswelt, die (fast) immer ein offenes Ohr hatte und hat,
wenn es um die Unterstützung der Schülerzeitung geht. Und auch der
Druckereibetrieb W. Zizlsperger darf nicht vergessen werden: Ohne sein
Entgegenkommen wäre auch vieles nicht machbar!
Auf dieser Basis lässt sich aufbauen, lassen sich die nächsten Ausgaben
NOTAUSGANG planen.
Norbert Schalitzky
Andreas Käs fehlt
©J. Freundorfer